Finanz- und Börsenlexikon

"Wissen ist Macht" sagt der Volksmund seit Generationen. Nutzen Sie das unser Börsenlexikon um Ihr Finanzwissen zu ergänzen.



Umlaufrendite

Bei einer Umlaufrendite – oder genauer – bei der Umlaufrendite festverzinslicher Wertpapiere inländischer Emittenten, handelt es sich um einen Kennwert, der die Durchschnittsrendite aller börsennotierten deutschen Anleihen mit einer Restlaufzeit von mehr als vier Jahren angibt. Die Umlaufrendite spiegelt das aktuelle Marktzinsniveau wider. Sie wird regelmäßig von der Bundesbank veröffentlicht.


Underlying

Das Underlying ist das Bezugsobjekt eines Optionsscheins. Prinzipiell kann jedes Asset als Underlying verwendet werden. Üblicherweise werden Optionsscheine auf Aktien, Anleihen, Indizes, Futures und Währungen emittiert.


Unterstützungslinie

Begriff aus der Chartanalyse. Sie beschreibt die Kursgrenze, unter die ein Wertpapier oder der Gesamtmarkt schwer fallen wird. Zusammen mit der Widerstandslinie beschreibt sie den Trendkanal.


Up-and-Down-Graden

Bezeichnung für die Herauf- und Herabstufung von Wertpapieren. Ändert ein Analyst beispielsweise aufgrund guter Geschäftszahlen seine Einschätzung für ein Unternehmen von "halten" auf "kaufen", so ist das ein Upgrade. Der umgekehrte Fall hat ein Downgrade zur Folge, d.h. der Aktienexperte ist in seiner Bewertung für Aktie oder Unternehmen negativer gestimmt.