HAC-Mitglieder beim Staffellauf

HAC-Mitglieder beim Staffellauf
Freuen sich über ihre guten Laufzeiten: die HAC-Mitglieder Jörg M., links, und Marco S., Mitte, mit HAC-Mitarbeiter Michael Jäger

„Die Stimmung war klasse“, war auch die einhellige Meinung der HAC-Mitglieder, die in zwei Teams den Staffelstab weitergaben. Nach dem Start um 17.30 Uhr waren die schnellsten Mannschaften nach gut 80 Minuten wieder im Ziel. Nicht viel langsamer war das Team „HAC II“, das mit Schlussläufer Jörg M. aus Hamburg und der hervorragenden Zeit von 1:44:54 als 29. ins Ziel kam. „Ein super Ergebnis“, beglückwünschte HAC-Geschäftsführer Ralf-Matthias Rückert die fünf Läufer. „Ich habe alles gegeben“, sagte denn auch Johannes W., der nach dem Lauf nicht mehr mitfeiern konnte: „Ich will morgen meine Diplomarbeit in Elektrotechnik abgeben“, erklärte der 30-Jährige, der weniger als zwanzig Minuten für die fünf Kilometer gebraucht hat und damit HAC-Rekord gelaufen ist. Spitzenzeiten hatten auch der Hamburger Marco S., der im kommenden Jahr wieder mit dabei sein möchte, und der junge Franzose Julien Le D.. Der Wahl-Hamburger war erst unmittelbar vor dem Start eingesprungen, weil ein HAC-Läufer kurzfristig abgesagt hatte. Eigentlich hatte Julien Le D. nur seine Freundin begleitet, um den Vater der jungen Frau anzufeuern, denn dieser war extra aus Worpswede zum Staffellauf angereist. Nach seiner Spitzenzeit wurde der gebürtige Pariser gleich fürs nächste Jahr „engagiert“, wieder beim HAC mitzulaufen. 

Nach den Läufen wurde es gemütlich: Quatschen, Essen und Zusammensitzen

Auch sein „Schwiegervater in spe“, Matthias L., machte zusammen mit den vier anderen Läufern des Teams „HAC I“ seine Sache gut. Trotz der Hitze kamen alle gut ins Ziel. Die Frage, warum er nicht langsamer gelaufen sei, beantwortete Matthias L. ganz lapidar: „Wenn man eine Startnummer auf dem T-Shirt trägt, kann man nicht langsam laufen!“ Angefeuert wurden die HAC-Mannschaften unter anderem von Matthias‘ Frau. Auch Läufer Michael-Peter S.-H. wurde von seiner Ehefrau begleitet. Zusammen sind die beiden schon häufig bei Marathons gestartet, Michael-Peter S.-H. zählt mittlerweile 79 Rennen in aller Welt. Ein wenig aufgeregt waren HAC-Mitglied Ellen S. und ihre Nachbarin Irmtraut aus Hamburg, die sich kurz vor ihrem Start selbst motivierte: „Es ist ja für den guten Zweck.“ Für jedes Team überweist nämlich die PSD Bank zehn Euro an den Stadtpark Verein Hamburg e. V.. Ellens Mann Jürgen S. brachte das Staffelholz nach zwei Stunden, 50 Minuten sicher ins Ziel. Es folgte ein gemütlicher Abend mit vielen netten Gesprächen. Die Picknickkörbe wurden gemeinsam geleert und einige Versprechen abgenommen, sich auf dem HAC-TopTag in Hamburg wiederzusehen. Wenn’s da nicht klappen sollte: Beim Mopo-Team-Staffellauf 2013 wollen die Läuferinnen und Läufer wieder gemeinsam an den Start gehen. Und HAC-Chef Ralf-Matthias Rückert hat versprochen, dann eine richtige Party für die HAC-Teams und ihre Fans auszurichten. Der „Börsianer“ wird ihn gern daran erinnern!