Frühjahrs-TopTag 2013 in Hamburg

Frühjahrs-TopTag 2013 in Hamburg
Tosender Beifall: Der Vortrag von Frank Lehmann kam besonders gut an

Dieser 24. März 2013 wurde ein besonders langer Tag, der wie immer im Frühjahr mit der Mitgliederversammlung in der Uni in Hamburg begann. Die HAC-Geschäftsführer – vertreten von Michael Arpe – blickten auf das vergangene Jahr zurück und legten Rechenschaft über die Arbeit des Clubs ab. Dabei betonte Arpe besonders, wie gut die Webinare angenommen worden seien, die seit vergangenen November regelmäßig angeboten werden. Darüber hinaus wurden die Geschäftszahlen des Clubs erörtert, bevor die Geschäftsführer mit nur einer Enthaltung entlastet wurden. 

Nach einer kurzen Mittagspause startete der HAC-TopTag an gleicher Stelle. Der erste Referent war Christopher Hönig, Client Director bei der Schweizer Vermögensverwaltung GAM und für die Fondsbetreuung von institutionellen Kunden in Deutschland zuständig. Sein Thema waren die Cat-Bonds, die auch der HAC im Portfolio hat. „Attraktive Renditen in stürmischen Zeiten“ überschrieb Hönig seinen Vortrag. Obwohl das Thema nicht eben einfach ist, schaffte es der Referent, seine Cat-Bonds verständlich und mit launigen Worten darzustellen. 

Ihm folgt Michael Arpe, der die Frage: „Vermögensverwaltung: individuell oder systematisch?“ wie immer locker beantwortete. „Wir werden Ihnen das Thema in bekannter HAC-Manier ausgewogen und mit Vor- und Nachteilen darstellen“, betonte der HAC-Geschäftsführer gleich zu Beginn seines Vortrages. So erklärte Arpe beispielsweise, was eine diskretionäre Vermögensverwaltung ist, die auf Erfahrung beruht. Dem gegenüber stellte er die systematische Vermögensverwaltung, die auf einem emotionsfreien Regelwerk basiert. Welche der beiden Möglichkeiten welche Vor- und Nachteile hat, konnte der HAC-Chef in bekannt kurzweiliger Art aufzeigen und viele Beispiele geben. Im Anschluss bedankte sich Arpe bei Manfred Selck, der seit 10 Jahren Mitglied im HAC ist: Blumen, eine Torte und eine Urkunde konnte der Jubilar mit nach Hause nehmen. 

In der Pause gab es wieder Getränke und Brezeln in verschiedenen Variationen und nicht zuletzt die Möglichkeit, sich im Foyer untereinander auszutauschen: Die HAC-Betreuer und Geschäftsführer standen auch für kontroverse Gespräche bereit. Danach wurde die Geduld der Zuhörer noch einmal auf die Probe gestellt: „Herr Lehmann hat fast eine Dreiviertelstunde länger geredet als verabredet“, sagt HAC-Mitarbeiter Frank Herzig, der den Vortrag filmte. Doch das machte den Zuhörern offensichtlich nicht viel aus, denn der Unterhaltungswert war besonders hoch, als der Wirtschaftsjournalist seine Sicht auf die aktuelle Börsenlage darstellte. „Uns hat es sehr gut gefallen“, und: „Wir waren hellauf begeistert“, war von den Teilnehmern hinterher zu hören. Und so war es nicht weiter verwunderlich, dass die Zuhörer den Finanzjournalisten am Ende seines Vortrages mit frenetischem Beifall verabschiedeten. So geht also die diesjährige HAC-Veranstaltung als längster TopTag in die Geschichte des HAC ein – aber sicherlich auch als einer der vergnügtesten.